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Monday, 29-Feb-2016 15:36:22 CET

 

 

 

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beschäftigt sich aus einer Insider-Perspektive mit dem Tourette Syndrom und ist dabei ein unterhaltsamer Roman.
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Presse Übersicht

Aus FOCUS Nr.13/1998:

Kranker über 20 Jahre zu Unrecht weggesperrt - BGH verhindert Verlegung in die Forensik

München. In der Psychiatrischen Klinik in Warstein ist ein Patient irrtümlich über 20 Jahre als schwachsinniger und gemeingefährlicher Gewalttäter eingestuft und weggesperrt worden. Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS berichtet, war der heute 41jährige Manfred Müschenborn oft monatelang in einer Einzelzelle ans Bett gefesselt. Erst im Juli 1997 diagnostizierten Neurologen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bei Müschenborn "zweifelsfrei" das Tourette-Syndrom, ein gut behandelbares, organisch bedingtes Nervenleiden. Typisch für dieses Leiden sind unwillkürliche, oft aggressiv wirkende Bewegungen und Äußerungen. Die MHH-Gutachter schlossen die bislang in Warstein erstellte Diagnose, Müschenborn sei aufgrund eines frühkindlichen Hirnschadens debil und nicht therapierbar, "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" aus. Die falsche Behandlung habe dem normal intelligenten Patienten "schwere Schäden" zugefügt.

Vor einem Jahr hatte das Landgericht Arnsberg dem Wunsch der "entmutigt" und "ratlos" wirkenden Betreuer in Warstein entsprochen und die Verlegung des angeblich hoffnunn Falles in gslosedie Forensische Anstalt nach Eickelborn angeordnet. Wie FOCUS weiter berichtet, hob der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe diese Entscheidung im Januar wieder auf. Über das Strafrecht, so zitiert FOCUS aus der bislang unveröffentlichten BGH-Entscheidung, seien "personelle, sachliche oder organisatorische Defizite" einer psychiatrischen Abteilung nicht "auszugleichen".

Müschenborns Anwalt Peter Steenpaß will nun für seinen Mandanten Schadenersatz und Schmerzensgeld erstreiten. Steenpaß sagte FOCUS: "Die Psychiater haben sich ihr Monster selbst geschaffen. Und dann wollten sie es für immer wegsperren. "Müschenborn wird inzwischen mit den richtigen Medikamenten behandelt. Er darf sich jetzt auf der Station frei bewegen und war bereits unter Aufsicht in Warstein spazieren.

© by FOCUS Magazin-Verlag GmbH

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