R u b r i k e n

Basisinformationen
Fragen & Antworten
Behandlung des TS
Leitfaden für Lehrer
TS-Erfahrungen
Geschichte der Tics
Tourette-Forschung
Tourette-Kreative

Tourette Interaktiv
Tourette-Newsletter
Tourette-Forum
Tourette-Chat
TS-Shirts und mehr
Tourette-Shop
Unser Gästebuch

Veröffentlichungen
Print, Audio, Video
Pressestimmen
Tourette im Kino
Photo aus dem Film 'The Tic Code'

Hilfsangebote
IVTS e. V.
TGD e. V.
Regionale Gruppen
Ärztliche Sprechstunden

Weitere Angebote
Adressen & Links
Div.Interessantes

Bild eines animierten Briefes
Schreiben Sie uns
Anregungen, Kritik,
Fragen und eigene
Beiträge
Aktuelle Statistik

Stichwortsuche

 

Impressum

Letzte Aktualisierung:
Tuesday, 13-Jun-2017 13:18:01 CEST

 

 

 

Buch 'Ficken sag ich selten'
Buch 'Ficken sag ich selten'
von Olaf Blumberg
Weiter hier...

 

Reportage 'Der innere Kobold'
'Der Pilgerweg meines Lebens'
von Sabine Blankeburg
Weiter hier...

 

DVD 'Ein Tick anders'
DVD - 'Ein Tick anders'
Spielfilm mit Jasna Fritzi Bauer
Weiter hier...

 

DVD 'Vincent will Meer'
DVD - 'Vincent will Meer'
Kino-Spielfilm mit Florian David Fitz
Weiter hier...

 

Informations-DVDs Tic-Störungen und Tourette-Syndrom
Informations-DVDs Tic-Störungen und Tourette-Syndrom
Weiter hier...

Zur TS-Wear
TS-Wear
Shirts & Sweat- Shirt
Weiter hier...

 

Buch 'Mein Kind hat Tics und Zwänge'
'Mein Kind
hat Tics und
Zwänge'
Sachbuch
aus Erfahrung.
Weiter hier...

 

Buch 'Motherless Brooklyn'
'Motherless
Brooklyn'
beschäftigt sich aus einer Insider-Perspektive mit dem Tourette Syndrom und ist dabei ein unterhaltsamer Roman.
Mehr hier...

Ausgrenzung als Problem von an Tourette-Syndrom- Erkrankten. Sozialpädagogische Interventionsmöglichkeiten


Diplomarbeit von Frank Baumann

Download der gesamten Arbeit
(im Rich Text Format)

Übersicht Forschung


Die Kapitel eins bis drei der

Diplomarbeit

 im Studiengang Sozialpädagogik

an der Universität Gesamthochschule Essen

 

Ausgrenzung als Problem von an Tourette-Syndrom- Erkrankten. Sozialpädagogische Interventionsmöglichkeiten in und außerhalb der Kinder- und Jugendpsychiatrie

 

  von Frank Baumann
E-Mail an Frank Baumann


Referentin: Frau Prof. Dr. Ingala Dunkel-Lazar

Korreferentin: Frau Magdalene Blaue


Essen, im Mai 1998

 

 1. Vorwort

Das Thema » Tourette-Syndrom« beschäftigt mich seit meiner Zivildienstzeit in einer Tagesgruppe eines Kinderheims.

Ein in dieser Gruppe untergebrachtes Mädchen hatte ein sogenanntes und zuckte mit Armen und Beinen, gab eigenartige Laute von sich, hatte den Zwang andere Mitmenschen zu berühren oder sogar zu schlagen, was ab und an auch sehr schmerzhaft sein konnte, und sagte immer wieder für ein 11jähriges Mädchen eher ungewöhnliche Schimpfwörter.

Den Umgang mit ihr empfand ich als anstrengend. Nie war abzuschätzen, welche Tics, so werden diese unwillkürlichen Bewegungen und vokalen Laute genannt, als nächste auftraten. Sagte sie zudem noch unflätige Worte wie « Scheiße» oder « Ficken» und zeigte dabei den » Stinkefinger« , so war garantiert, daß dieses Mädchen die Aufmerksamkeit ihrer Umgebung auf sich zog.

Immer wieder galt es dann, z. B. bei Einkäufen oder Ausflügen, zu erklären, daß es sich um eine Krankheit handelt und mit Sicherheit keine Absicht hinter den Äußerungen steckte.

Es war spürbar, wie sehr das Mädchen unter dem Gesamtbild der Krankheit litt: Sie hatte nur wenige Freunde, ihre Eltern hatten große Probleme mit der Unterscheidung zwischen Fehlverhalten und Tic-Störung, und in der Schule fand sie bei Lehrern und Mitschülern kaum Akzeptanz.

Zu dieser Zeit begann ich mich für die Krankheit Tourette-Syndrom zu interessieren. Ich sammelte Literatur und Berichte aus den Medien, woraus ersichtlich wurde, daß viele Betroffene neben der eigentlichen Erkrankung unter sozialer Ausgrenzung leiden.

Zurück nach oben

2. Einleitung

Wie reagiert die Gesellschaft auf Menschen, die » anders« sind? Auf Menschen, die eine Krankheit haben, die kaum jemandem bekannt ist. Menschen, die zudem selbst noch nicht genau wissen, was mit ihnen geschieht, weil sie noch im Kindes- oder Jugendalter sind. Wie gehen Betroffene damit um und mit welchen Mitteln können Sozialpädagogen jungen Tourette-Patienten helfen, mit der Krankheit aufzuwachsen und zu leben?

Über die 1993 gegründete Tourette-Gesellschaft in Göttingen habe ich Kontakt zu Betroffenen bzw. Eltern betroffener Kinder bekommen. Einige erklärten sich bereit, mit mir über ihre eigenen Erfahrungen zu der in Verbindung mit dem Tourette-Syndrom bestehenden Problematik der sozialen Ausgrenzung zu sprechen.

In der vorliegenden Arbeit werde ich zunächst auf den gesellschaftlichen Prozeß der Ausgrenzung und der Stigmatisierung eingehen. Warum wird abweichendes Verhalten diskreditiert und diskriminiert? Welche Funktionen hat die Stigmatisierung?

Nach einem kurzen Einblick in die Geschichte des Tourette-Syndroms im Kapitel 4, befasse ich mich mit dem klinischen Erscheinungsbild des Tourette-Syndroms und der Epidemiologie.

Der darauffolgende Abschnitt - Kapitel 6 - beschreibt Verhaltens-auffälligkeiten, die oftmals mit dem Tourette-Syndrom in enger Verbindung stehen und für das betroffene Kind bzw. den betroffenen Jugendlichen sowie den Angehörigen stark belastend sind.

Nach den möglichen Ursachen der Störung im 7. Kapitel und der Diagnostik in Kapitel 8, werde ich die verschiedenen Behandlungsformen der Störung darstellen.

Zentrales Anliegen des 10. Kapitels sind die aus den Gesprächen und der Literatur gewonnenen Kenntnisse über das soziale Umfeld der Betroffenen. Hier geht es mir speziell um das Problem der familiären und der gesellschaftlichen Ausgrenzung und der drohenden sozialen Isolation.

Im Kapitel 11 möchte ich die sozialpädagogische Arbeit in und außerhalb der Kinder- und Jugendpsychiatrie in bezug auf das Tourette-Syndrom darstellen. Speziell werde ich auf folgende Fragestellungen eingehen: Wie kann bereits in der Klinik der Familie und dem erkrankten Kind geholfen werden, mit der Belastung einer neuropsychiatrischen Erkrankung zurechtzukommen? Wie können Sozialpädagogen den Alltag betroffener Kinder und Jugendlicher und deren Familien unterstützend mitgestalten?

Zurück nach oben

3. Ausgrenzung und Stigmatisierung

Nie zuvor hat es in den Bereichen Sozialpolitik, Recht und Pädagogik soviel Integration und Förderung von behinderten Menschen gegeben wie in der heutigen Zeit. "Dennoch gibt es offenbar die Notwendigkeit, mehr zu investieren in die Aufarbeitung von nach wie vor vorhandenen Ausgrenzungsbestrebungen - Ausgrenzung von Menschen und Gruppen, die nicht als Perfekte eine Bedrohung für die eigene Rolle darstellen können." Doch durch welche gesellschaftlichen Mechanismen kommt der Ausgrenzungsprozeß psychisch Kranker zustande?

Psychisch Kranke fallen nicht durch direkte äußerlich sichtbare Markmale auf, sondern weichen in ihrem Verhalten von den Werten und Normen einer Gesellschaft ab. Abweichendes Verhalten kann demnach nur im Verhältnis zu sozialen Normen verstanden werden. Schilling beschreibt Normen als "verbindliche, durch Sanktionen abgesicherte Regeln für soziales Verhalten. Normen umschreiben Erwartungen, wie der Handelnde sich verhalten soll". Die Normen einer Gesellschaft unterliegen einer unterschiedlichen Gewichtung, haben differenzierende Geltungsbereiche und wandeln sich im Laufe der Zeit. Jeder Mensch handelt aufgrund seiner Rollenvielfalt nicht immer den Normen entsprechend, so daß Konformität nicht immer erfüllt werden kann. Normen werden daher gesellschaftlich "elastisch gehandhabt und Abweichung in einem gewissen Maße toleriert".

Neben diesen akzeptierten Abweichungen existieren solche, die gesellschaftlich nicht toleriert werden und Ziel von Repressionen sind. Der Abweichende wird als soziales Problem, als Bedrohung, betrachtet und stigmatisiert.

Zurück nach oben

3.1 Stigmatisierungsansatz

Der soziologische Begriff der Stigmatisierung wird von der Rollentheorie, der Theorie des symbolischen Interaktionismus und der Ethnomethodologie als eine entehrende und vom gesellschaftlichen Leben ausschließende Bewertung von auffälligem Verhalten verstanden. Eingeführt wurde der Begriff von Erving Goffman. Die Stigmatisierung entsteht im gesellschaftlichen Leben, indem durch selektive Zuschreibung einer Person oder einer Klasse von Personen tatsächliche oder mögliche Eigenschaften zugeschrieben werden. "Es [das Stigma, d. Verf.] beruht auf Typifikationen, d. h. Verallgemeinerungen von teils selbst-gewonnenen, teils übernommenen Erfahrungen, die nicht mehr überprüft werden."

Stigmatisierungen werden an, von der Majorität abweichenden, sichtbaren und unsichtbaren Merkmalen angeknüpft. Als Eigenschaften dafür kommen beispielsweise in Frage: Körperliche Besonderheiten, spezielle Gruppenzugehörigkeit, Verhaltensformen oder Verdachts-merkmale. Charakteristisch für den Stigmatisierungsprozeß ist, daß ein vorhandenes Merkmal negativ von der Gesellschaft definiert wird, und daß im folgenden dem Merkmalsträger weitere negative Eigenschaften zugesprochen werden, die mit dem eigentlichen tatsächlichen Merkmal nichts mehr zu tun haben.

 

"Diese Zuschreibung weiterer Eigenschaften kennzeichnen Stigmatisierungen als Generalisierungen, die sich auf die Gesamtperson in allen ihren sozialen Bezügen erstrecken. Das Stigma wird zu einem » master status« , der wie keine andere Tatsache die Stellung einer Person in der Gesellschaft sowie den Umgang anderer Menschen mit ihr bestimmt."

Der Stigmatisierte steht diesem Prozeß hilflos gegenüber und wird "in den meisten Fällen die Standards der Hauptgesellschaft für » Normalität« verinnerlichen und die Zuschreibungen in die Vorstellung von sich selbst integrieren".

Er erlebt sich selbst als defizitär, entwickelt Schamgefühle oder andere passive Reaktionsvarianten (kompensierende Fertigkeiten, Psychosomatik usw.). Diese Reaktionen können wiederum von der Umwelt als Ausdruck der Abweichung aufgefaßt werden. Dadurch bilden Defekt und Reaktion quasi eine nahezu untrennbare Einheit. Es ist daher für den Betroffenen äußert schwierig aus dieser Stigmatisierung herauszukommen, denn egal wie er sich verhält, jedes Entgegenwirken wird als Bestätigung der zugeschriebenen Eigenschaften angesehen.

Dadurch wird es dem Stigmatisierten fast unmöglich gemacht als vollwertiger Interaktionspartner Anerkennung zu finden. Weil es ihm schwerfällt zu beurteilen, wie sein Stigma und sein Merkmal vom aktuellen Interaktionspartner gesehen werden, wird er sich in Kommunkationen unsicher, verlegen, angespannt und ängstlich verhalten. "Für den Stigmatisierten ist es dann schwer, in derart verunsicherten Interaktionen seine persönliche Identität aufrechtzuerhalten oder zu entwickeln."

3.2 Funktion und Entstehung von Stigmatisierung

Stigmata haben eine Orientierungsfunktion in sozialen Interaktionen. Die in ihnen enthaltenen Vorstellungen, Verhaltensanweisungen und Erwartungen strukturieren Situationen im voraus, verringern somit Unsicherheiten der Interaktionspartner und bieten ihnen Entscheidungshilfen. Sie führen jedoch auch zu einer selektierten und verzerrten Wahrnehmung und machen somit neue Erfahrungen unmöglich. In der Psychologie wird dabei vom Primacy-Effekt gesprochen, bei dem der erste Eindruck einer anderen Person meist auch dann noch bestehen bleibt, wenn der Interaktionspartner diesem nicht entspricht. Besonders häufig ist dieser Effekt bei negativen ersten Eindrücken. So werden als dumm, gefährlich oder inkompetent eingestufte Personen von vornherein gemieden und haben nur geringe Chancen zu beweisen, daß diese Etikettierung nicht zutrifft.

Die Begegnung mit einem Stigmatisierten hat für einen » Normalen« auch eine regulierende Funktion. Hohmeier spricht in diesem Zusammenhang von einer "Bedrohung der eigenen Identität". Es erfolgt eine Erinnerung an eigene Abweichungstendenzen und der » Normale« versucht durch Ablehnung, Interaktionsvermeidung und soziale Isolierung, sowie dem Herausstellen der eigenen » Normalität« , das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene regulieren Stigmata den sozialen Umgang zwischen Majoritäten und Minoritäten ebenso wie den Zugang zu knappen Gütern der Gesellschaft (Berufchancen, Status usw.). Machtgruppen kann Stigmatisierung als ein Instrument für die Unterdrückung unerwünscher Gruppen dienen. Beispiele dafür sind die Judenverfolgung im dritten Reich oder die Diskriminierung von Ausländern.

Stigmatisierte dienen als » Sündenböcke« , denen nahezu jede Schuld zugewiesen werden kann, um von der Aufdeckung und Beseitigung gesellschaftlicher Probleme abzulenken. Beispiel: « Behinderte leben auf Kosten der Allgemeinheit» . Des weiteren bieten Stigmatisierte einen Kontrast zur eigenen Normtreue. "Ohne Stigmatisierte wäre es kein Vorteil » normal« zu sein."

Hohmeier stellt vier Hypothesen zur Genese von Ausgrenzung bzw. Stigmatisierung vor. Die erste Hypothese bezieht sich auf die Herrschaftsstrukturen einer Gesellschaft. So bringen bestimmte Institutionen automatisch davon Deviante mit sich (Beispiel: Institution des Privateigentums den Dieb).

Die zweite Hypothese besagt, daß sich durch die Entstehung neuer gesellschaftlicher Normen und Leistungsanforderungen Gruppen bilden, die diesen Anforderungen nicht gewachsen sind. Sie fallen durch das Netz sozialer Integration. Für eine Stigmatisierung müssen jedoch weitere Faktoren hinzukommen. Beispielsweise das Eingreifen bestimmter Kontrollinstanzen (Sozialarbeit, Justiz, Polizei usw.).

Bei der dritten Hypothese beschreibt Hohmeier die Zweck-Mittel-Orientierung der Gesellschaft. Aufgrund von Anpassungsschwierigkeiten mancher Gruppen (z. B. Behinderte) an die fortschreitende Rationalisierung gesellschaftlicher Verhältnisse (z.B. Arbeitsmarkt) geraten sie ins Abseits und sind durch das Unvermögen zur konformen Leistung diskreditierbar.

Inhalt der vierten Hypothese ist die anthropologische Grundausstattung des Menschen. So wird angenommen, daß durch ein natürliches oder anerzogenes Anliegen nach Unterscheidung von anderen Mitmenschen, "nach Triebentladung von Aggressionen, nach Projektion belastender Ansprüche sowie nach Entlastung durch Orientierung an übernommenen Vorurteilen" die Bereitwilligkeit zur Stigmatisierung gegeben ist. Anlaß kann die zugrundeliegende Angst vor dem Andersartigen sein.

Zurück nach oben

3.3 Die selbsterfüllende Prophezeiung

Die durch Druck der Gesellschaft entstehende Rollenübernahme, an deren Ende eine veränderte Persönlichkeit der Stigmatisierten (Körperbehinderte, Junkies, Kriminelle, psychisch Kranke) steht, nennt Hohmeier » unmittelbare Sozialisation« .

Gemeint ist damit, daß bereits mit der Stigmatisierung ein Prozeß in Gang gesetzt wird, der einen Zwang zur Identifizierung mit der devianten Rolle bewirkt, der sogenannten » self-fulfilling prophecy« (selbst erfüllende Prophezeiung).

"Stigmatisierte übernehmen infolge des Konformitätsdrucks Verhaltensweisen, die man bei ihnen vermutet. Entsprechend paßt sich ihr Selbstbild mit der Zeit den Zuschreibungen sowie den Bedingung ihrer sozialen Situation an."

Diese Rollenübernahme vollzieht sich in der Sozialisation in verschiedenen Phasen. In der » primären Sozialisation« , während der Kindheit, werden die wichtigsten Bestandteile der Außenseiterrolle, durch Vermittlung kultureller und sozialer Wirklichkeit gelernt. Der Betroffene lernt, wie die Gesellschaft abweichendes Verhalten definiert.

Die weitere Sozialisation vollzieht sich mittels Interaktion mit » Normalen« . Durch die in Interaktionen enthaltenen Vorstellungen und Erwartungen an die Rolle des Stigmatisierten und durch die bereits erwähnten Elemente der Unsicherheit, wird der Betroffene ständig an sein » Anders« -sein erinnert.

Schließlich muß der Betroffene Kontakt zu einer Organisation aufnehmen, da er aufgrund seiner bestimmten Eigenschaft gezwungen ist, deren Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Dabei wird er die Rolle des Klienten annehmen müssen, was zu einer weiteren Stigmatisierung führt. Somit hat sich die Prophezeiung erfüllt.

Zurück nach oben