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Letzte Aktualisierung:
Tuesday, 13-Jun-2017 13:18:54 CEST

 

 

 

Buch 'Ficken sag ich selten'
Buch 'Ficken sag ich selten'
von Olaf Blumberg
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Reportage 'Der innere Kobold'
'Der Pilgerweg meines Lebens'
von Sabine Blankeburg
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DVD 'Ein Tick anders'
DVD - 'Ein Tick anders'
Spielfilm mit Jasna Fritzi Bauer
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DVD 'Vincent will Meer'
DVD - 'Vincent will Meer'
Kino-Spielfilm mit Florian David Fitz
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Informations-DVDs Tic-Störungen und Tourette-Syndrom
Informations-DVDs Tic-Störungen und Tourette-Syndrom
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Zur TS-Wear
TS-Wear
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Buch 'Mein Kind hat Tics und Zwänge'
'Mein Kind
hat Tics und
Zwänge'
Sachbuch
aus Erfahrung.
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Buch 'Motherless Brooklyn'
'Motherless
Brooklyn'
beschäftigt sich aus einer Insider-Perspektive mit dem Tourette Syndrom und ist dabei ein unterhaltsamer Roman.
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Das Tourette-Syndrom ist eine komplexe neurologische Erkrankung, bei der die Betroffenen sowohl motorische als auch vokale Tics erleben. Tourette kennt die verschiedensten Ausprägungen und Formen. Bei etwa 30% der Erkrankten gehört auch die sog. Koprolalie (siehe oben) zu den Symptomen, bei denen Betroffene Worte oder ganze Sätze ausrufen, die nicht ihre Meinung darstellen.

Werbeinitiative von Vasata | Schröder

Man darf geteilter Meinung sein

(ch) Eine Initiative, eine Idee (von vielen). Eine Richtung, eine Möglichkeit - für eine junge Zielgruppe, die bereit ist um- und weiter zu denken?

Schluss mit den biederen Texten auf diversen Visitenkarten mit der Aufschrift "Entschuldigen Sie, ich habe sogenannte Tics, ich kann nichts dafür". Wofür entschuldigen? Dafür, dass zufällig wir es sind, die krank geworden sind? Haben wir einen Fehler gemacht? Müssen dafür nun auch die Konsequenzen tragen? Wohl kaum. Aber es würde manchem wohl in den Kram passen, so ungezogen wie wir uns doch offensichtlich verhalten, wer ist schon bereit, hinter die Fassaden zu schauen und wer hat die Zeit dazu. Was ist denn nun am Besten? Muss man Tics, Tourette und Co. denn eigentlich dauernd und allzeit bereit erklären? Müssen wir das immer allzeit lieb machen und uns womöglich wähend dessen noch entschuldigen, dass wir es überhaupt wagen...auf einer Augenhöhe...

Der Text auf der Postkarte muss irritieren und hält dieser Irritation stand - besser vielleicht, als manch einer mit Tourette-Syndrom. Nehmen wir uns ein Beispiel dran? Es ist eben wie beim ersten Zusammentreffen mit einem vom Tourette Syndrom und von Koprolalie betroffenen Menschen - der irritiert genauso und viele Menschen können erst einmal gar nicht zuordnen, wie das alles zu verstehen ist - haben noch nie etwas von Tics gehört. In den ersten Sekunden des ersten Zusammentreffens zeigt sich oft, wie der andere in unsicheren Momenten funktioniert. Mal wird die Antwort böse ausfallen, das Gespräch und die Bereitschaft für mehr wird beendet sein, mal wird weiter zugehört und interessant gefunden, was da aus der Reihe tanzt. Genau das simuliert die Karte. Gelungen? Oder ungehörig? Zu wem gehören Sie?

Diskussion und Meinungsbild dazu im Forum 'TS in Print'